Tübingen im Wandel

Transition-Stadt Initiative

1. Mai 2020
von Klaus
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Offener Brief an die Bundesregierung für unsere Freiheitsrechte

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrte Bundesministerinnen und Bundesminister,

die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Erkrankungen zerstören unseren Mittelstand und unsere Kleinunternehmen. Unzählige Unternehmer und Unternehmen stehen vor dem Aus und damit vor den Scherben ihrer wirtschaftlichen Existenz. Diese Unternehmer und Unternehmen stellen den Motor unserer Wirtschaft dar und erbringen, gemeinsam mit ihren Arbeitnehmern, einen großen Teil des Steueraufkommens. Diesen Unterbau zu vernichten, und nichts weniger geschieht im Moment, bedeutet auch, die Steuereinnahmen des Staates erheblich zu mindern und damit die Funktionsfähigkeit unserer Gesellschaft ins Wanken zu bringen. Die Zukunft unserer Kinder hängt von eben diesem Mittelstand und von einem stabilen Staatswesen ab … weiter

28. März 2020
von Anaim
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Aufruf für kreative Nachbarschaftsideen

zur Überwindung der „Sozialen Distanzierung“ und des wirtschaftlichen Bankrotts im eigenen Umfeld

Die größte Schwierigkeit besteht derzeit darin, dass wir nicht wissen wie lang wir „sozial distanziert“ leben müssen. Soziale Distanz beschneidet menschliche Grundbedürfnisse. Wir brauchen Kontakt, wir brauchen Beziehungen, das Gefühl eingebunden zu sein in eine Gemeinschaft. Ist der Zeitraum klar umrissen, können wir uns darauf einstellen.

Die aktuelle Tübinger Privataktion „Waldhäuser-Ost (WHO) pflanzt Zuversicht“ am 28./29.03. zeigt was möglich ist:

WAS können wir tun, um diese unruhigen Zeiten gemeinsam mit anderen gut zu bestehen? Zum Beispiel mal gemeinsam als Familie gärtnern, Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit eine Freude machen und dabei die lokalen Gärtnereien und Blumenläden in ihrem existentiellen Überleben unterstützen.

Ein herzliches Dankeschön an Familie Klink-König und Unterstützer*innen!

Bitte mail uns deine Idee/ eure Ideen, damit wir sie hier ebenfalls veröffentlichen können. Danke.

29. November 2019
von Anaim
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Ressource Boden – wovon wir leben!

Vortrag und Diskussion am 29.11.2019 um 19 Uhr in der Begegnungsstätte Hirsch

Das Bürgerprojekt Zukunft Tübingen hat zum Thema „Böden besser schützen – weniger Flächen verbrauchen“ den emeritierten Professor für Siedlungsökologie der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen Prof. Dr. sc. agr. Willfried Nobel und den Biolandwirt Eckart Wizemann gewinnen können.

Täglich werden in Deutschland 50-60 ha Fläche versiegelt. Jeden 2. Tag verschwindet damit ein landwirtschaftlicher Betrieb. Kann das so weiter gehen? Warum ist es wichtig, dass wir gerade gute Böden besser schützen und den Flächenverbrauch stark reduzieren?
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17. Oktober 2019
von Anaim
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Plastikfreierer Stadtteil Waldhäuser Ost

Wir stellen Obst- und Gemüsenetze her … und schauen im Anschluss den Film Plastic Ocean

Ort: Stadtteiltreff WHO, Berliner Ring 20 72076 Tübingen
Zeit: Mi 23.10.2019, 14:30-17 Uhr Aktion und 17:30-19 Uhr Film

Als sich der australische Filmemacher Craig Leeson auf die Suche nach Blauwalen machte, fand er nicht nur unberührte Natur, sondern überall herumschwimmendes Plastik. Er war fassungslos und ging gemeinsam mit einem Team von Wissenschaftlern und Aktivisten über 5 Jahre auf Expedition rund um die Erde, um den Zustand unserer Ozeane aufzuzeigen. Das Ergebnis sind eindrucksvolle Aufnahmen, welche die globalen Ausmaße der Plastikverschmutzung dokumentieren. Doch der Film von 2016 zeigt auch potentielle und funktionierende Lösungsansätze. „From knowing comes caring and from caring comes change“, Craig Leeson. Also „einfach jetzt machen“ und zum Obst- und Gemüsenetzherstellen kommen :o)

Leitung: Traudel Schmidt und Janice Lupas

5. Juli 2019
von Klaus
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Zukunftsfähige Stadtkonzepte

im Rahmen der Freiburger Hochschultage Nachhaltigkeit gab es am 5. Juli 2019 eine knackige Podiumsdiskussion

In Kurzvorträgen wurden die Konzepte Transition Town (Anaim Gräff, TT Tübingen), Postwachstumsstadt (Dr. Benedikt Schmid, Uni Freiburg) und Smart City (Dr. Philip Spät, Uni Freiburg) vorgestellt und anhand von Freiburg mit dem Leiter des Stadtplanungsamts (Roland Jerusalem) und anwesenden Bürger*innen diskutiert.

Das Technologien bei der nachhaltigen Transformation von Städten nur eine untergeordnete Rolle spielen dürfen und den Menschen im Sinne einer gemeinwohlorientierten Stadt dienen sollten, war allen Beteiligten gleich klar.
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22. Juni 2019
von Klaus
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Die Streuobstsolawi wird zur Genossenschaft

was für starke Neuigkeiten…

Am 21.06.2019 haben wir die Kulturlandschafts- und Streuobst – SoLaWi eG i.G. ins Leben gerufen. Bis zur Eintragung tragen wir die Abkürzung eG i.G. (Genossenschaft in Gründung). Die Genossenschaft ist der neue Betrieb der Streuobst-Solawi und löst den Biolandhof Waldhausen als Träger für die Streuobst-Solawi ab.

Weitere Infos unter www.streuobst-solawi.de
Text Hermann Kley

21. März 2019
von Klaus
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Die Wilde Linde beginnt die Gartensaison

endlich ist es soweit…

Der Gemeinschaftsgarten „Wilde Linde“ ist ein neues soziales und ökologisches Projekt des Werkstadthauses. Der Garten entsteht seit Sommer 2015 am alten Wildermuth-Brunnen an der Lindenallee unterhalb der Bahngleise der Ammertalbahn. Bei uns können Kinder, Jugendliche und Erwachsene, interessierte Laien, passionierte Gärtner und Freiluftenthusiasten – mit drei Worten: alle, die wollen – gemeinsam mit uns lernen, wie man lokal Lebensmittel anbaut.

Wir treffen uns ab dem 22. März 2019 jeden Dienstag ab 15 Uhr und jeden Freitag ab 15:30 Uhr zum gemeinsamen Gärtnern auf dem Gelände.

Infos und einen ersten Kontakt erhaltet Ihr über Email: gemeinschaftsgarten(at)werkstadthaus.de

Text Werkstadthaus

11. April 2018
von Klaus
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SOLAWI Tübingen und Kaltblut Toni

…sind absofort ein Team

Diese Woche haben wir zum ersten Mal in diesem Jahr mit dem Pferd in Waldhausen gehackt. Es hat super gut funktioniert, trotz des harten Bodens. Wir wissen, einige von euch sind interessiert und wollen die Pferdeaktion mal aus nächster Nähe miterleben. Die nächsten Male werden wir daher im SOLAWI-Wochenblatt ankündigen. Jede bis jede zweite Woche wird nun mit Toni gehackt und gehäufelt. Es ist einfach eine tolle und vor allem ökologische Art und Weise das Gemüse zu pflegen. Wir sind nach wie vor begeistert!

Auf den Bildern hacken wir Bundzwiebeln, Minispitzkohl und Radieschen.

Text Alex und Silvi

1. März 2018
von Klaus
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Fachtagung Kommunale Suffizienzstrategien für den Klimaschutz auf kurzen Wegen

im Mehrgenerationenhaus Frankfurt am 19. März 2018

In unseren Städten veranlassen überhastetes Leben, überlastete Straßen und feinverstaubte Luft zu einem engagierten Handeln. Doch die wohl kommende GroKo hat ihren ersten Konsens darin gesehen, die Klimaschutzziele aufzuweichen. Wie können trotzdem Konsum und Verkehr reduziert und gleichzeitig die Lebensqualität erhöht werden? Es sind die Kommunen, in denen neue Masterpläne mit Suffizienzstrategien entstehen und in denen engagierte Bürgerinnen und Bürger in Transition Town Initiativen deutschlandweit wegbereitende Projekte entwickeln.
Im Rahmen der Förderinitiative „Kurze Wege für den Klimaschutz“ möchten wir im Juni 2018 für ein Tübinger Projekt einen Förderantrag einreichen und werden deshalb dort vertreten sein.

hier gibt es weitere Informationen …

Text Klaus Gräff

13. Februar 2018
von Klaus
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Zukunftswerkstatt im Stadtteil WHO und Transition-Initiativen

Wie wir wirklich leben wollen … Zukunftswerkstatt im Stadteil WHO, Weißdornweg 22

Text Anaim Gräff

Nach der Auftaktveranstaltung am 5. Dezember 2017 fand nun eine Zukunftswerkstatt am 9. Februar 2018 statt. Hier konnten Gedanken frei geäußert und in 4 verschiedenen Arbeitsgruppen (Wohnen/ Wohnumfeld/ Nahversorgung, Wegeverbindungen/ Mobilität/ Sicherheit, soziale Infrastruktur/ Zusammenhalt und Sport/ Freizeit/ Bildung und ) Vorschläge eingebracht werden.

Das Bild, was am Ende entstand war für den Einzelnen diffus, für die Mitarbeiter der Stadt und die Planer sicherlich bereichernd. Wir werden nun sehen, wie sich die weiteren Prozesse gestalten lassen. Zirka 80 Bürger kamen, ob repräsentativ konnte nicht ermittelt werden. Als Transitiongruppe SOLAWI haben wir uns für die Berücksichtigung einer Anbindung an lokale Lebensmittelproduktion stark gemacht – hier werden wir über die SOLAWI weitere Vorschläge einbringen. Und… es formiert sich eine Transitiongruppe-Stadtquartier (Ansprechpartnerin: anaim@tt-tuebingen.de), die sich weiter Gedanken machen möchte, wie sich die Phase zwischen Zukunftswerkstatt und Planungsumsetzung kommunikativ im Sinne einer weiteren qualitativen Bürgerbeteiligung bzw. einer starken Rückkopplung der Planungsschritte mit betroffenen Bürgern gestalten lassen.