Tübingen im Wandel

Transition-Stadt Initiative

Essbare Stadt Tübingen

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Ansprechpartnerin für den Bereich öffentliche Flächen:
Sonja Hittinger (sonja@essbare-stadt-tuebingen.de)
Ansprechpartnerin für Wildkräuter in der Stadt u. Kräuterwanderungen:
Sandra Müller (klimagarten@ifg.uni-tuebingen.de), für Kräuter, Stauden, essbare Blüten: Maria Blume (maria_blume78@yahoo.de), für Wildkräuter auf Streuobstwiesen und alte Obstsorten: Hermann Kley und Johannes Hartmann (obstsolawi@posteo.de)
Ansprechpartner für den Bereich Ernährungssouveränität, Sortenvielfalt und Kartierung:
Klaus Gräff (klaus@essbare-stadt-tuebingen.de)
Ansprechpartner für Gemeinschaftsgärten:
Sebastian Wondrak (sebastian.wondrak@posteo.de)


Essbare Städte

Text Julian Wider

Am Beispiel bereits existierender essbarer Städte kann auch Tübingen zu einer essbaren Stadt gewandelt werden. Dieses Thema gehört zu den Urbanfarming Projekten und soll auch in Zusammenhang neuer emissionsfreier Mobilitätskonzepte (Zero-Emission Mobility) betrachtet werden.
Essbare Stadt bedeutet, dass Grünflächen der Stadt, je nach Standort, mit Kulturpflanzen oder Wildpflanzen aber auch Obstbäumen bepflanzt werden. Dabei kann klein und mit ein paar Freiwilligen angefangen werden. Ziel ist es aber, dass sich die Stadt und die Bürger für ihre essbare Stadt verantwortlich fühlen, sie dadurch am Leben erhalten und weiterentwickeln. Die Früchte dürfen dann von allen Bürgern geerntet werden. Es soll ein gemeinschaftliches Projekt von allen, für alle werden!

Bei der Gestaltung soll darauf geachtet werden, dass in Bioqualität möglichst vielfältig, heimische und alte Sorten angepflanzt werden.
Nebenher können Einsteigerworkshops zur Gartenarbeit und Saatgutgewinnung angeboten werden, sodass die Bürger selbst die Initiative ergreifen können, die in der Stadt angepflanzten Sorten im eigenen Garten zu erhalten und vermehren.
Weniger attraktive Standorte, wie etwa Verkehrsinseln, können mit einheimischen Wildpflanzen bepflanzt werden. Dadurch müssen diese Beete seltener gepflegt und bepflanzt werden und die Stadt könnte das dort gesparte Geld in die Förderung der essbaren Beete reinvestieren oder einsparen.

Eine essbare Stadt Tübingen würde die Wohnzufriedenheit und Lebensqualität der Stadt erhöhen und das Gemeinschaftsgefühl stärken.

Die Gruppe trifft sich regelmäßig und wir planen eine partizipative Kartierung in Tübingen. Wer mitmachen möchte. kann sich bei uns melden:

Ressourcen aus dem Web:

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